Wohnbebauung Sternäckerweg, Graz

Wettbewerb 2011, steiermarkweit, 2-stufig, 2. Preis

 

Die Lage des Grundstücks als südlicher Abschluss der Siedlungsagglomeration in St. Peter und somit zugleich als Übergang von der kleinteiligen Einfamilienhausbebauung zum großräumigen Gewerbegebiet sowie die umliegenden Schallemittenten (Autobahnzubringer, etc.) sind die Ausgangspunkte für den Entwurf.
Die Städtebauliche Struktur reagiert im Nordwesten auf die Profile der Einfamilienhausbebauung mit quergestellter Zeilenbebauung und dazwischen liegenden Punkthäusern mit zwei- bis dreiseitiger Ausrichtung (offene Struktur).
Viergeschossige Südzeilen: die zwei westlichen Südzeilen BK 4 und BK 8 (Zweispänner) fungieren als Lärmpuffer mit durch gestanzten Wohneinheiten und hoforientierten Schlafzimmern. Die beiden östlichen Südzeilen werden als Vierspänner ausgebildet, wobei die größeren Wohneinheiten auch das „Durchwohnen“ anbieten.
Das gesamte Areal wird in vier annähernd gleich große autarke Bauabschnitte gegliedert, die im wesentlichen durch vier Baukörper gebildet werden.
Gefasst durch die unterschiedlichen Baukörpertypen entstehen innenliegende Hofbildungen mit dem zentralen halböffentlichen Spielplatzbereich, die an das interne Erschließungsnetz angebunden und von allen vier Häusern einsehbar sind.
Diese Struktur setzt sich auch in der Bebauung des östlichen Fremdbauplatzes fort.

Bei der Ausbildung der Höfe wurde besonderes Augenmerk auf Kompaktheit, Raumbildung und Maßstäblichkeit gelegt.
Neben den angemessenen Hofgrößen resultieren zudem den Siedlungen entsprechende vorgelagerte Zonen: Park mit Baumstruktur (ökologisches Rückgrat) als Puffer zum Gewerbegebiet nach Süden, Parken mit Grünzone zum Sternäckerweg im Norden.